Unsere Neurosen

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Wer wir sind und was wir nicht sind

Wir heißen Birgitt und Michael, leben in Baden-Württemberg in einer Schokoladenstadt, sind im wirklichen Leben natürlich keine Psychiater und verdienen unser Geld wie alle anderen Leute auch durch harte Arbeit.

In der Blogger-Welt wechseln wir aber die Identität und führen diesen Blog als „Herr und Frau Doktor mit eigener Küchen-Praxis“.

Sind wir ein bisschen durchgeknallt?
Vielleicht. Ein Blog als Herr und Frau Doktor Kochpsychiater zu führen erscheint schon etwas schräg, zugegeben.
Aber „normale“ Foodblogs gibt es schließlich wie „Sand am Meer“….

Anders als andere Foodblogs ist unsere Küchen-Praxis auf jeden Fall. Denn wir schreiben wie uns der Schnabel gewachsen ist, nehmen kein Blatt vor den Mund und haben oft die Backen voll. Voll mit den leckersten Sachen, die wir gemeinsam kochen und backen.

Seit über 40 Jahren stehen wir beide schon in der Küche und backen und kochen. Nein, nicht beruflich, sondern rein privat. Und immer noch macht es uns einen riesen Spaß.

Jedenfalls sind wir begeisterte Hobbyköche mit viel Experimentierfreude – das werdet ihr hoffentlich merken.

Nach 40 Jahren konventionellem Kochen haben wir uns zum Beispiel auch an das Thema „sous vide“ (garen unter Vakuum) gewagt. Hier berichten wir euch von der ersten Stunde an und geben euch praktische Erfahrungstipps zum Nachmachen.

Sprechstunde

Natürlich sind wir immer rund um die Uhr für Euch da. Und jeden Dienstag und Samstags könnt Ihr euch ein neues Rezept (!) abholen oder den letzten Praxistratsch über irre Produkte oder abgedrehte Erlebnisse lesen.
Und das beste: Alles ohne Überweisungsschein oder Privatrechnung!

Ab und zu gibt es auch eine Produkt-Sprechstunde. Wir haben uns schon oft einen Wolf gegoogelt nach DEN tollsten Sachen und sind fast wahnsinnig dabei geworden.
Um euch das zu ersparen berichten wir in der Produkt-Sprechstunde über unsere Erfahrungen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen

Unsere Informationen auf diesem Blog werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben.
Sie sind ausschliesslich für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen.

Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen.

Reisetagebuch

Auch auf unserer Reisen nehmen wir euch mit und berichten in unserem Reisetagebuch z. B. über unsere zweite Heimat Andalusien.
Das nicht immer alles klappt mit dem Kochen und warum wir nie ohne Stabmixer und Messer reisen, verraten wir euch auch.

Noch mehr über die Kochpsychiater

Bei German-Food-Blogs haben wir ein Interview gegeben. Hier die sehr speziellen Fragen an uns:
Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
Wir heißen Birgitt und Michael, sind beide Ü-50er, wohnen in Baden-Württemberg in einer sehr bekannten Schokoladenstadt (jetzt sind wir mal gespannt, wer da drauf kommt).
Unser Hobby ist das Kochen und Backen, wer hätte es gedacht und dann sind wir beide auch sehr gerne in der Natur unterwegs.
Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
Der Name Kochpsychiater sagt eigentlich schon alles. Wir sind vielleicht ein wenig durchgeknallt und so schreiben wir dann auch. Nicht immer ernst, aber meistens lustig.
Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
Wir haben uns Anfang des Jahres einen Backofen mit Sous vide-Funktion gekauft. Herr Doktor hat sich daraufhin auf der Suche nach Informationen über Kochen und technische Möglichkeiten des Sous vide für den Privathaushalt einen Wolf gegoogelt und nichts wirklich Brauchbares gefunden. Da haben wir halt einfach selber ein Blog ins Leben gerufen. So sind wir halt…
Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
Unsere Mütter sind schuld, eindeutig! Zu unserer Zeit damals (meine Güte, hört sich das jetzt alt an) hat man als Mädchen auf jeden Fall noch bei der Mutter und in der Schule das Kochen gelernt und bei Herrn Doktor war‘s seine unbändige Neugierde.

Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
Wir sitzen am Schreibtisch, damit der Rücken geschont wird. Mehr wollen wir dazu lieber nicht sagen 😉

Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
Beide flüchten wir bei allen Innereien. Das geht gar nicht.

Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
Nudeln, Nudeln und nochmals Nudeln! Ein dreifaches Hoch auf die Nudel.

Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
Asien. Egal welches Land dort.

Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
Wenn Herr Doktor kocht, dann räumt Frau Doktor immer alle seine benutzten Sachen sofort weg während des Kochens und Herr Doktor bekommt dann mittelschwere Krämpfe, wenn er ständig seine Arbeitsutensilien suchen muss.
Das ist die eindeutig schwierigste Macke an Frau Doktor. Aber wir arbeiten in Hypnose-Sitzungen daran um das in den Griff zu bekommen.

Herr Doktor darf dafür noch an seinem „Zeitmanagement“ etwas feilen. Will heißen: er sollte die Dinge so zubereiten, dass sie zeitgleich auf den Tisch kommen, wenn ihr versteht was wir meinen…

Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
Scharfe Messer!

Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
Die sitzt ganz tief in uns selbst und sprudelt dann los, sobald wir Lebensmittel sehen.

Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
Nächste Frage, bitte 😉

Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
Hhmmm, das gibt’s eigentlich nicht, denn wir können uns nicht vorstellen, das nicht irgendwann mal was ersetzt werden muss. Vielleicht sind es unsere Kochmesser.

Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
Wir sind doch auch bloß Kochpsychiater und Perfektionisten, gell?!

Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
Wir bloggen immer das, was wir anschließend sofort futtern. Also steht das Verkosten bei uns an erster Stelle.

Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
Die Menschen haben heute, bedingt durch Zeitdruck, nicht mehr die Muse sich Zeit zu nehmen um ausführlich zu kochen. Oft auch nicht mehr das Wissen darum.

Daher gilt es das eigene Wissen weiter zu geben und z.B. auch regional einzukaufen wo immer es geht.
Freunde und Familie einladen, sie bekochen oder am besten mit ihnen gemeinsam kochen um Familienrezepte und Traditionen weiter zu geben. Oder einen Blog schreiben, damit die guten Dinge nicht verschwinden.

Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
Wir gewähren Einblicke in unser Leben ohne unsere Intimspähre offen zu legen. Es muss jeder für sich selbst entscheiden, wieviel er auf seinem Blog von sich veröffentlicht.
Wir handeln immer noch der Devise: Einmal im Netzt – immer im Netz!

Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
Die Anzahl ist unwichtig, die Leser sind uns sehr wichtig! Wichtig ist, dass die Leute Spaß haben die uns lesen. Egal wieviele es sind.

Bloggst du für dich oder für die Welt?
Wir bloggen für alle „Patienten“ ;-), die uns brauchen.

Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
Wir kochen selten mit Musik, das lenkt nur ab 😉 und ansonsten würdet ihr wahrscheinlich mit den Namen, die wir jetzt hier aufschreiben würden von Bands und Sängern nicht viel anfangen (unser Alter, ihr versteht…)

Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
Alfons Schuhbeck

Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
Mein altes erstes Kochbuch von Dr. Oetker, sagt Frau Doktor spontan.

Wie groß ist deine Küche?
25 m2 mit Essplatz

Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
Wenn sie gut geschrieben ist und mich nicht langweilt und es immer noch etwas „drumrum“ gibt und nicht nur das Rezept.

Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
Absolut nichts! Alles ist wirklich so wie es war gut und wir sind zufrieden mit allem.

Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen?
TOP3
Kochbuch:
1. Dr. Oetker Grundkochbuch
2. Silberlöffel
3. Grandits – Im Glas gekocht

Musikalbum:
1. Irgendwas von den Beatles
2. Irgendwas Französisches
3. Irgendwas Lateinamerikanisches

Kochutensilie:
1. scharfes Messerset
2. eine super gute und große Pfanne
3. ein richtig großes Holzschneidebrett

Was bevorzugst du: Salz oder Pfeffer?
Salz

Bier oder Wein?
Beides. Wir sind ja schließlich zu zweit 😉

Süß oder Herzhaft?
Herzhaft

Hauptgang oder Dessert?
Hauptgang

Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
Ordnungsfan aber nicht Fanatiker

Kaffee oder Tee?
Espresso von einer wirklich guten Rösterei und aus einer wirklich guten Maschine

Lieblings…:
…gewürz: Korianderblatt
…koch: Alfons Schubeck
…kochzeit/tag: Wochenende
…rezept: Spargel im sous vide gekocht mit Orangen oder Zitronenabrieb

So, jetzt wisst ihr eine Menge von uns.
Wenn immer noch brennende Fragen eurerseits offen sind, dann schreibt uns eine Email an: info@die-kochpsychiater.de!
Signatur-Kochpsychiater

 

2 Kommentare

  1. Hallo ihr beiden,

    es macht wirklich Spaß eurem Blog (und Insta-Account) zu folgen! Ihr schreibt witzig, unterhaltsam und originell! Großes Lob dafür!

    Liebe Grüße
    Johanna von http://www.dinner4friends.de

    • Hi Johanna da sind wir jetzt aber mal mega stolz bei diesem Lob. Danke!
      Grüße aus unserem derzeitigen Paris-Aufenthalt!
      Herr Doktor kann sich nicht mehr rühren, so vollgefuttert ist er gerade

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